Massivholz

Eckschreibtisch aus Massivholz — wann er sich lohnt und wie man ihn richtig plant

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Schreibtisch MOCCA — Kundenreferenz

Ein Eckschreibtisch aus Massivholz und ein Zwei-Monitor-Arbeitsplatz sind zwei Themen, die im Internet getrennt existieren, in der Praxis aber dieselbe Person ansprechen: jemanden, der mehr Arbeitsfläche möchte, eine konkrete Ecke im Zimmer gestalten will und sich nicht irgendein Eckschreibtisch aus Spanplatte kaufen möchte, nur weil er als „Eckschreibtisch“ bezeichnet wird. Dieser Artikel verbindet beide Themen — denn die Entscheidung für einen Eckschreibtisch und die Entscheidung für einen Zwei-Monitor-Arbeitsplatz sind sehr oft ein und dieselbe Entscheidung.

Wann ein Eckschreibtisch wirklich sinnvoll ist

Ein Eckschreibtisch löst ein konkretes Problem: Er bietet eine große Arbeitsfläche bei vergleichsweise kleinem Fußabdruck. Statt einer langen Platte, die von der Wand absteht, treffen zwei kürzere Flächen in der Ecke aufeinander — und bieten zusammen mehr nutzbaren Platz als ein einzelner Standardschreibtisch, während sie in der Raummitte weniger Platz belegen.

Diese Lösung macht in mehreren Situationen Sinn. Die erste und häufigste ist ein Zimmer mit einer ausgeprägten Ecke — eine Nische, der Winkel zwischen zwei Wänden, ein Bereich, der bei einem geraden Standardschreibtisch tot bleiben würde. Ein Eckschreibtisch fügt sich dort natürlich ein und lässt jeden Zentimeter Wandfläche arbeiten.

Die zweite Situation ist das Arbeiten mit viel Technik: zwei Monitore, Laptop, Drucker, Grafiktablett, Dokumente. Bei einem geraden Schreibtisch mit 160 cm Breite wird es eng — alles konkurriert um Platz auf der Fläche. Eine Eckanordnung erlaubt eine logische Aufteilung des Arbeitsplatzes: eine Seite für Monitore und Tastatur, die andere für Dokumente, Notizen und Zusatzgeräte.

Die dritte Situation ist das Arbeiten in zwei Modi — zum Beispiel die Arbeit am Computer und gleichzeitig das Arbeiten mit Papieren, Zeichnungen oder Mustern. Jede Seite der Ecke kann eine eigene Funktion erfüllen, und man dreht sich zwischen ihnen im Bürostuhl.

Wann ein Massivholz-Eckschreibtisch schlechter abschneidet als ein gerader

Ein Eckschreibtisch hat auch seine Tücken — und es lohnt sich, diese zu kennen, bevor man eine Bestellung aufgibt.

Die Ecke kann tot werden. Der tiefste Punkt eines Eckschreibtisches — dort, wo die beiden Segmente aufeinandertreffen — ist am schwierigsten erreichbar. Wenn man nicht geplant hat, was dort hinkommt (ein zentraler Monitor, ein Ständer, ein Dekorationsobjekt), wird dieser Teil der Fläche schnell zum Ablageplatz für Dinge ohne festen Platz. Ein gut durchdachter Eckschreibtisch berücksichtigt die Tiefe der Ecke und den Verwendungszweck dieser Zone von Anfang an.

Ein schlecht gewählter Winkel beeinträchtigt die Ergonomie. Der Standardwinkel einer Ecke beträgt 90°. Je nach Raumaufteilung und Monitorposition kann es passieren, dass man acht Stunden leicht verdreht sitzt — was man nach einer Woche in der Wirbelsäule spürt. Deshalb lohnt es sich bei einem Eckschreibtisch nach Maß, vor der Festlegung der Maße beider Segmente zu überlegen, auf welcher Seite man sitzt und welcher Monitor der Hauptmonitor ist.

Ein Eckschreibtisch lässt sich schwer umstellen. Einen geraden Schreibtisch kann man verschieben, drehen, in ein anderes Zimmer mitnehmen. Ein Eckschreibtisch ist auf einen bestimmten Winkel in einem bestimmten Zimmer zugeschnitten — eine Änderung der Raumaufteilung kann ihn unbrauchbar machen. Das ist wichtig, wenn man in einer Mietwohnung arbeitet oder einen Umzug plant.

Eckschreibtisch VITA 4 Graphit-LackierungZwei-Monitor-Arbeitsplatz — was braucht man wirklich?

Bevor man sich nur wegen zwei Monitoren für einen Eckschreibtisch entscheidet, sollte man prüfen, ob man wirklich eine Ecke braucht — oder ob ein ausreichend breiter und tiefer gerader Schreibtisch ausreicht.

Zwei Monitore mit 24–27 Zoll Bildschirmdiagonale nebeneinander beanspruchen 110 bis 130 cm Breite. Dazu kommen Tastatur (40–45 cm), Augenabstand zum Bildschirm (mindestens 60 cm, idealerweise 70–80 cm) und Freiraum an den Seiten. In der Praxis bedeutet das: Die Mindestbreite eines Schreibtisches für zwei nebeneinanderstehende Monitore beträgt 150 cm, komfortabel sind 180 cm.

Die Tiefe der Tischplatte ist ebenso wichtig und wird häufig übersehen. Bei Monitoren auf Standfüßen benötigt man mindestens 70 cm Tiefe, damit der Bildschirm den richtigen Augenabstand hat und die Tastatur Platz vor dem Monitor findet. Bei Monitorarmen, die an der Platte befestigt werden, kommt man mit 65 cm aus, verliert aber an Flexibilität bei der Positionierung. Die optimale Tiefe für einen Computerarbeitsplatz beträgt 80–90 cm — besonders wenn man auch mit Dokumenten arbeitet oder neben dem Monitor einen Laptop hat.

Wer eine gerade Wand mit 180–200 cm Länge hat und dort einen Schreibtisch aufstellen kann, braucht keine Ecke — ein breiter gerader Schreibtisch nach Maß reicht aus. Eine Ecke lohnt sich, wenn man das zweite Segment als separate Arbeitszone möchte oder wenn die verfügbare Wandlänge für alle Geräte in einer Linie nicht ausreicht.

Maße eines Eckschreibtisches — wie rechnet man das aus?

Ein Eckschreibtisch besteht aus zwei Segmenten, die in einem Winkel zusammentreffen — am häufigsten 90°, seltener 120° oder einem anderen. Jedes Segment hat seine eigene Breite und Tiefe. Bei der Planung lohnt es sich, Folgendes festzulegen:

  • Welches Segment ist das Hauptsegment (das mit Monitor oder Monitoren und Tastatur) — es sollte mindestens 120 cm breit sein, idealerweise 140–160 cm, und mindestens 80 cm tief
  • Welches Segment ist das Nebensegment (Dokumente, Drucker, Laptop) — es kann schmaler sein, 60–90 cm breit, mit derselben Tiefe wie das Hauptsegment
  • Gesamtlänge entlang der Wände — prüfen Sie, ob der Schreibtisch in der Eckanordnung keine Tür, Heizkörper oder Fenster blockiert
  • Platz für den Stuhl — mindestens 80 cm freier Raum hinter dem Stuhl, gemessen von der Vorderkante der Platte bis zur Wand oder dem Möbelstück dahinter

Bei RaWood wird ein Eckschreibtisch aus Massiveiche nach Maß bestellt — Sie geben die Länge beider Segmente, die Tiefe, den Eckenwinkel und alle Optionen (Schubladen, Rollcontainer, Kabelloch) an. Es gibt hier kein Standardmodell, weil Ecken in Wohnungen und Büros sehr unterschiedlich sind — deshalb entsteht jeder Eckschreibtisch als individuelles Projekt.

Aufstellung des Schreibtisches — Fenster, Wand und Kabel

Zum Fenster hin stellt man den Schreibtisch am besten so auf, dass das Tageslicht von der Seite einfällt — von links oder rechts. Licht von vorne (Fenster gegenüber) verursacht Blendung auf dem Monitor. Licht von hinten erzeugt Reflexionen auf dem Bildschirm. Seitliches Tageslicht ist neutral und belastet die Augen bei langen Arbeitssessions am Monitor nicht.

Das Kabelmanagement ist bei einem Eckschreibtisch anspruchsvoller als bei einem geraden — man hat mehr Geräte und zwei Segmente, entlang derer Kabel unauffällig verlaufen müssen. Es lohnt sich, beim Bestellen des Schreibtisches ein Kabelloch in der Platte einzuplanen (typischerweise rund, 6–8 cm Durchmesser). Bei RaWood kann ein solches Loch an beliebiger Stelle der Platte angebracht werden — unter der Monitorposition, neben dem Netzteil, am Laptop-Segment. Eine Steckdosenleiste unter der Platte verborgen, Kabel an einem Punkt durch das Loch geführt — und der Arbeitsplatz sieht ordentlich aus, auch wenn drei Geräte gleichzeitig angeschlossen sind.

Eine Tischplattenachse von 75 cm ist Standard. Wenn Sie jedoch größer als 185 cm oder kleiner als 165 cm sind, lohnt es sich, eine andere Höhe in Betracht zu ziehen — besonders bei langen Arbeitssessions. Die Alternative ist ein Schreibtisch mit elektrischer Höhenverstellung.

höhenverstellbarer Schreibtisch aus MassiveicheHöhenverstellbarer Schreibtisch beim Zwei-Monitor-Arbeitsplatz — macht das Sinn?

Wer 6–8 Stunden täglich am Computer arbeitet, trifft mit einem Schreibtisch mit elektrischer Höhenverstellung eine der besseren Investitionen in Komfort und Wirbelsäulengesundheit. COLIN II mit Verstellung von 65 bis 125 cm und einer Massivholzplatte aus Eiche (160×80 cm) ist eine fertige Lösung für einen Computerarbeitsplatz — ausreichende Breite für zwei nebeneinanderstehende Monitore, angemessene Tiefe, weißes Gestell mit 6 cm Kabeldurchführung.

Ein höhenverstellbarer Schreibtisch ersetzt keine Ecke, wenn man wirklich zwei separate Arbeitszonen benötigt. Aber wenn das Hauptanliegen der Komfort bei langen Stunden an den Monitoren ist — und die Ecke als Antwort auf fehlenden Platz für alle Geräte gedacht war — ist ein breiter gerader Schreibtisch mit Höhenverstellung manchmal die bessere Antwort als ein fester Eckschreibtisch.

Welche RaWood-Modelle eignen sich als Basis für einen Eck-Arbeitsplatz?

Ein Eckschreibtisch aus Massiveiche bei RaWood ist immer ein Maßprojekt — aber es lohnt sich zu wissen, auf welchen Modellen und Stilistiken die Bestellung aufbauen kann.

Auf Basis der VITA-Kollektion — pulverbeschichtete Metallbeine, Massivholzplatte aus Eiche mit Schweizer Kante, Schubladen unter der Platte aufgehängt. Zeitgemäße, leichte Ästhetik, die in Büros besonders gut wirkt, in denen die übrigen Möbel aus derselben Kollektion stammen. VITA II hat in der Standardversion 160×80 cm — als Ausgangspunkt für ein Eckprojekt kann man das Hauptsegment auf 180 cm erweitern und ein Nebensegment von 90×80 cm hinzufügen.

Auf Basis der AXEL-Kollektion — Massivholzbeine aus Eiche, Schubladen mit Soft-Close-Führungen, skandinavischer Stil. AXEL III ist ein Dreischubladen-Modell, das nach Maß als Hauptsegment eines Eck-Arbeitsplatzes für diejenigen geeignet ist, die einen vollständig aus Holz gefertigten Schreibtisch ohne Metallbeine wünschen.

Im Industriestil — wenn das Büro im Loft-Geist eingerichtet ist (dunkle Akzente, Ziegel, Beton, Stahl), ist ein Eckschreibtisch auf schwarzen Metallbeinen mit Massivholzplatte aus Eiche die naheliegende Lösung. Beschreiben Sie Stil und Maße im Bestellformular für Maßanfertigungen — auf dieser Grundlage erstellen wir ein Angebot und einen Entwurf.

Wie bestellt man einen Massiveichen-Eckschreibtisch bei RaWood?

Ein Eckschreibtisch ist immer ein individuelles Projekt — deshalb bestellt man ihn über ein Formular und nicht über den Warenkorb. Damit das Angebot präzise und schnell erstellt werden kann, bereiten Sie vor dem Ausfüllen des Formulars Folgendes vor:

  • Eine Skizze oder ein Foto der Ecke mit Maßen — Länge jeder Wand, Abstände von Tür und Fenster
  • Länge und Tiefe jedes Segments (oder einen Bereich, wenn Sie noch nicht sicher sind)
  • Welche Geräte auf dem Schreibtisch stehen sollen — Anzahl der Monitore, Laptop, Drucker
  • Ob Schubladen oder ein Rollcontainer benötigt werden — und auf welcher Seite
  • Beinart (Holz oder Metall) und bevorzugte Holzfarbe

Je mehr Informationen Sie bereitstellen, desto präziser das Angebot und desto weniger Korrekturen vor der Produktion. Sie können auch Inspirationsfotos einsenden — unser Team übersetzt diese in einen auf Ihren Raum zugeschnittenen Entwurf.

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